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der Herbst hat zwei Anfangsdaten: Meteorologisch beginnt er am 1. September, astronomisch am 23. September – mit der Tag-und-Nacht-Gleiche. Im Oktober werden die Tage spürbar kürzer und in der Nacht zum 25. Oktober wird die Uhr zurückgestellt.
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Dazu passt eine Zahl, die viel erzählt: Bei der EU-Konsultation zur Zeitumstellung im Jahr 2018 sprachen sich 84 Prozent der Teilnehmenden für ein Ende der halbjährlichen Umstellung aus. Rund 4,6 Millionen Menschen beteiligten sich. Ein großer Teil der Rückmeldungen kam aus Deutschland – repräsentativ war die offene Befragung nicht. Wer gefragt wird und sich äußert, entscheidet mit darüber, was am Ende als Ergebnis dasteht.
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Das gilt auch für Technologie: Sie wird dann hilfreich, wenn die Menschen, für die sie gedacht ist, sie von Anfang an mitgestalten können. Genau darum geht es in dieser Ausgabe. Im Daten-Lifehack erzählt Steffen Mehnert vom Caritasverband für das Erzbistum Berlin, wie Praxispartner Entwicklungsprozesse mitgestalten können. Für unsere Anonymisierungswerkstattbox suchen wir Cases aus Eurem Alltag – denn ohne Eure Perspektiven entwickeln wir leicht am Bedarf vorbei. Außerdem laden wir Euch zum Civic Data Lab Online Barcamp am 19.11. und zum Espresso Talk am 22.10. ein. Und wir zeigen Euch, wo Ihr mit uns lernen könnt – etwa in den CorrelLAB-Kursen – und wo Ihr uns persönlich trefft, zum Beispiel beim Symposium „KI und Demokratie“ in Berlin. Kurz: Wer Perspektiven nicht einbezieht, bekommt auch nur einen Teil der Antwort. Lest rein. Der Perspektivwechsel ist im Gegensatz zur Zeitumstellung freiwillig und kostet keine Stunde Schlaf. Mehr davon planen wir übrigens auch fürs Zukunfts-CDL...
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Herzliche Grüße Euer CDL-Team (,das schon mal anfängt Herbstdaten zu sammeln: Kastanien, Tee, Erkältungen)
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DATEN-Highlight
📅 19. November | 9–13 Uhr | Online | Kostenlos
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Willkommen in der Civic Data City: Jetzt Bürger*in auf Zeit werden! Es gibt eine neue Stadt im Netz, und sie hat noch keinen Bebauungsplan. Zum zweiten Mal in diesem Jahr laden wir Euch zum Civic Data Barcamp ein, diesmal virtuell in der Civic Data City.
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Dort gibt es ein Rathaus, einen Stadtpark und noch viele andere Orte, an denen wir einen Vormittag lang ausprobieren, wie KI dem Gemeinwohl dienen kann. Was in der Stadt passiert, entscheidet Ihr. Das Programm füllt sich mit Euren Themen: ein konkreter KI-Anwendungsfall, eine ethische Frage, die Euch nicht loslässt, ein Erfahrungsbericht aus Eurer Organisation oder einfach eine Frage, für die Ihr Mitstreiter*innen sucht. Ihr müsst keine KI-Expert*innen sein, Eure Erfahrungen aus der Anwendung und Eure Neugier reichen als "Aufenthaltsgenehmigung". Session finden auf allen Erfahrungsstufen statt.
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- Termin blocken und anmelden. Euer Tagesvisum liegt bereit.
- Session-Idee im Padlet einreichen. Sie darf gern noch unfertig sein.
- Auf das offizielle Amtsblatt mit allen Infos zum Ablauf warten, es folgt in Kürze.
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DATEN-Spotlight
Wie macht man politisches Handeln sichtbar, das sich der direkten Beobachtung entzieht?
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Transparenz ist eine wichtige Grundlage für Demokratie. Doch in der zunehmend komplexen Politiklandschaft wird es schwieriger, politische Strategien, öffentliche Diskurse und institu-tionelles Handeln nachzuvollziehen. Unser neuer Blogartikel zeigt, wie Daten dabei helfen können, Demokratie durch Transparenz zu stärken.
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Ihr lernt drei Projekte mit ganz unterschiedlichen Zugängen kennen: 📊 Strukturierte Auszählung: Das Institut der deutschen Wirtschaft wertet Kleine Anfragen im Landtag von Sachsen-Anhalt aus und zeigt, welche Themen und Konfliktfelder über dieses parlamentarische Instrument aufgegriffen werden. 🌐 Datenbasierte Diskursanalyse: Das Online-Magazin Machine Against the Rage macht Muster in Codes, Memes, Emojis und Hashtags auf Social Media sichtbar, die in der Masse einzelner Beiträge leicht verborgen bleiben. 🔍 Bürger*innenanfragen für alle: Plattformen nach dem Vorbild von FragDenStaat unterstützen Menschen dabei, Informationsfreiheitsanfragen an Behörden zu stellen. Anfragen und Antworten werden öffentlich dokumentiert. So entsteht aus vielen einzelnen Vorgängen ein gemeinsamer Recherche- und Wissensbestand.
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Alle drei Ansätze haben Grenzen, keine Datenquelle bildet gesellschaftliche Realität vollständig ab. ZUSAMMEN machen sie jedoch unterschiedliche Dimensionen politischen, institutionellen und gesellschaftlichen Handelns sichtbar und stärken die Demokratie.
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KI in Eurer Organisation? JA, und zwar koordiniert, sicher und regelkonform
📅 13. Oktober | 9-12 Uhr | Online (Zoom) | vom Verband für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft (vediso) und dem CDL
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Vom Code of Conduct zur Praxis: Demokratische KI in Eurer Organisation
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Acht Prinzipien für einen verantwortungsvollen KI-Einsatz gibt es schon. Aber was heißt das konkret für Eure Organisation: Wer entscheidet, wer verantwortet, und wo hakt es? In unserem Workshop mit vediso übertragt Ihr den „Code of Conduct Demokratische KI" am 13. Oktober von 9 bis 12 Uhr auf Euren eigenen Alltag. Nach einem kurzen Input zur regulatorischen Lage und zum Code of Conduct arbeitet Ihr in zwei Phasen: Erst entwickelt Ihr Leitfragen, die Eure Organisation beantworten sollte, dann übersetzt Ihr sie in Rollen, Zuständigkeiten und Ent-scheidungswege. Mögliche Bottlenecks inklusive.
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Der Workshop richtet sich an Fach- und Führungskräfte, Digitalisierungsbeauftragte, Organisationsentwickler*innen und alle, die KI-Nutzung in ihrer Organisation mitgestalten.
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Werkstattbox Anonymisierung: Wir suchen Eure Cases!
Mehrere Standorte, Verbände oder Initiativen sollen ihre Daten für eine gemeinsame Auswertung zusammenlegen, aber der Datenschutz macht einen Strich durch die Rechnung. Genau diese Situation begegnet uns in der Beratung immer wieder.
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Dafür möchten wir ein Tool bereitstellen, das dezentralen Organisationen den anonymen Datenaustausch erleichtert. So soll es funktionieren: Das Tool konzentriert sich auf tabellarische Datensätze. Von zentraler Stelle wird festgelegt, welche personenbezogenen Daten entfernt oder aggregiert werden sollen, und die Umsetzung läuft anschließend lokal am Datensatz. Die einzelnen Stellen müssen sich also nicht selbst mit der Anonymisierung beschäftigen, und der Weitergabe der Daten steht nichts mehr im Weg.
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Damit das Tool am Ende wirklich zu Eurem Alltag passt, brauchen wir Eure Erfahrungen. Kennt Ihr dieses Problem auch? Dann lasst uns sprechen, gern ganz unverbindlich und auch, um erst einmal Fragen zu klären. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr die Ausgestaltung des Tools auch konzeptionell mitprägen. Und wenn Ihr schon einen anderen Weg gefunden habt, freuen wir uns genauso über Eure Rückmeldung, denn auch davon können wir lernen.
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Endlich Ordnung im Datenchaos - mehr aus eigenen Daten machen!
📅 22. Oktober | Online | Espresso Doppio Talk von 12 bis 12.45 Uhr
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Excel-Tabellen hier, einzelne Dateien dort, dazu diverse Ablagen: Viele Organisationen besitzen jede Menge Daten, aber daraus aussagekräftige Zahlen für Gremien und Wirkungsnachweise zu bauen, kostet viel Zeit. Im Espresso Talk berichten die Stiftung km2 Bildung und CorrelAid von einem gemeinsamen Datenprojekt aus dem CorrelLAB. Ehrenamtliche Data Scientists von CorrelAid haben mit km2 Bildung eine Lösung entwickelt, die auf deren Bedarfe zugeschnitten ist.
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Das Besondere: Es ging nicht darum, ein weiteres Tool einzuführen. Die Lösung fügt sich in bestehende Arbeitsabläufe ein und kommt ohne aufwendige Einarbeitung aus. Wir schauen auf den Entwicklungsprozess, auf Herausforderungen und Erfahrungen aus der Zusammenarbeit und auf die Frage, wie aus nicht verknüpften Daten eine verlässliche Grundlage für Entscheidungen und die Darstellung der eigenen Wirkung wird.
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Ihr arbeitet selbst mit verteilten Datenbeständen? Dann bringt Eure Fragen mit und diskutiert mit. Wir freuen uns auf Euch!
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CDL-LIFEHACK
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So gelingt die Rolle als Praxispartner*in!
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Bis zu 70 Seiten: So viel Papier kann ein Neuantrag auf Grundsicherung beim Sozialamt umfassen. Für alte und kranke Menschen kann das so abschreckend sein, dass sie ihnen zustehende Leistungen gar nicht erst beantragen. Im Projekt „Beyond Forms" soll das digitale Antragsverfahren deshalb Hürden abbauen statt neue zu schaffen. Dafür braucht es die Menschen, die diese Hürden täglich erleben.
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Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. hat sich als Praxispartner eingebracht und gemeinsam mit dem CityLAB Berlin das digitale Verfahren mitgestaltet. Im Gespräch mit dem Civic Data Lab verrät Sozialarbeiter Steffen Mehnert, worauf es in dieser Rolle ankommt:
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- Klärt Ziele, Rollen und Erwartungen: Verständigt Euch früh darauf, was erreicht werden soll, wer beteiligt ist und wie Entscheidungen fallen.
- Plant Zeit und Rückhalt ein: Beteiligung muss im Arbeitsalltag möglich sein und von Leitung und Kolleg*innen mitgetragen werden.
- Bringt Euer Praxiswissen früh ein: Teilt Erfahrungen, typische Hürden und wiederkehrende Probleme gleich zu Beginn, lasst Euch nicht aufs Testen und Feedback-Geben beschränken.
- Bezieht Nutzer*innen regelmäßig ein: Fragt nach Bedarfen, beobachtet reale Nutzungssituationen und testet Lösungen früh mit den Menschen, für die sie gedacht sind. Nehmt Bedarfe nicht einfach an!
- Prüft, ob Ihr wirklich Hürden abbaut: Neue Technologien sollen Zugänge vereinfachen und verständlich sein, nicht neue Barrieren schaffen. Ein kritischer Blick sollte über den Prozess immer wieder dabei sein.
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Wo Ihr uns im Oktober treffen könnt
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Kontakt zum CDL Team
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Wir freuen uns über Euer Feedback, Eure Fragen,
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Eure Anmerkungen und alles, was Ihr uns sagen möchtet.
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