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manipulierte Zahlen und politische Angriffe auf Statistiker*innen: drohender „Blindflug" für Gesellschaft und Wirtschaft. Donald Trump entließ am Wochenende US-Chefstatistikerin Erika McEntarfer von der Spitze des Bureau of Labor Statistics (BLS). Der Grund: Die Behörde veröffentlichte desaströse Arbeitsmarktdaten und entlarvte damit die vollmundigen Versprechen des Präsidenten.
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Dieser Vorgang zeigt, was auf dem Spiel steht: Nur unabhängige, transparente Statistiken ermöglichen faktenbasierte Debatten und Kontrolle der Mächtigen. Verlässliche Daten sind nicht nur ein technisches, sondern ein zutiefst demokratisches Gut – ihre Gefährdung ist ein Warnsignal für den Zustand unserer politischen Systeme. Deswegen ist es Teil von zivilgesellschaftlichem Engagement, mündig und kompetent im Umgang mit Daten zu sein und zu werden.
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Genau hier setzt das Civic Data Lab an: Wir unterstützen zivilgesellschaftliche Datenprojekte, die Teilhabe ermöglichen, Missstände aufdecken und Meinungsvielfalt stärken. Dieser Newsletter zeigt konkrete Beispiele – etwa das Projekt des AWO Bundesverbands, das untersucht, wie viel der Bund tatsächlich in die Demokratieförderung investiert. Oder unser Projekt mit "A Thousand Channels", das queere Sichtbarkeit und digitale Selbstbestimmung fördert. Und natürlich noch Vieles mehr...
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Wir wünschen Euch viele Erkenntnisse beim Lesen!
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CDL-Highlight
K(l)ein Geld für Demokratie?! Eine unabhängige und engagierte Zivilgesellschaft basierend auf den universellen Menschenrechten ist das Rückgrat einer funktionierenden Demokratie. Und die braucht Förderung und transparente Rahmung. Was fehlt, ist das von der letzten Bundesregierung angekündigte Demokratiefördergesetz. Der AWO Bundesverband machte sich, unterstützt vom Civic Data Lab, auf den Weg zu ermitteln, was es dem Staat aktuell Wert ist, zivilgesellschaftliche Organisationen bei ihrem Einsatz für die Demokratie zu fördern.
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Leider fehlen dazu transparente Informationen, sodass eine komplexere Analyse veröffentlichter Förderprogramme des Bundes erforderlich war. Den entstandenen Datensatz und die Analysetools stellen wir offen zur Verfügung. Die Daten bieten viele Potenziale, die Ausgaben des Bundes auch mit Blick auf weitere Kriterien und Förderbereiche zu durchforsten. Das Ergebnis ist ganz klar: 0,11 Prozent des Bundeshaushaltes für Demokratieförderung sind zu wenig.
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In einer Zeit, in der die Demokratie und die offene Gesellschaft zunehmend unter Druck geraten, liefert dieses Projekt nicht nur Zahlen, sondern auch eine wichtige Grundlage für den Dialog über nachhaltige und bedarfsgerechte Unterstützung demokratischer Engagements. Die Dokumentation unseres Vorgehens beim Datenvorhaben verschriftlichen wir gerade noch, ihr findet sie bald auch im Blog auf der Civic Data Lab Website. Vorab schon der Hinweis auf die tolle Kampagnenseite der AWO.
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DATEN-Spotlight
Queere Sichtbarkeit ist umkämpft. Überall in Deutschland finden gerade Christopher Street Days (CSD) statt: Die queere Community ist sichtbar, kämpft um Akzeptanz – und erlebt wachsende Einschränkungen und Bedrohungen. In dieser angespannten Lage sind echte, unabhängige Räume für queere Narrationen wichtiger denn je.
Im Datenprojekt haben wir diesen Bedarf aufgegriffen und die Weiterentwicklung der Plattform "A Thousand Channels" unterstützt: Das Team verfolgte den Ansatz „Open per Default“ und verwirklicht damit Transparenz, Offenheit und Community-Orientierung konsequent in der Praxis. Offene Software bedeutet hier nicht nur technologische Freiheit, sondern ist gezielt eine Antwort auf Anforderungen von Schutz, Teilhabe und nachhaltiger Unabhängigkeit. Ein besonderes Highlight aus dem gemeinsamen Prozess: Das „Map-to-Go“-Prinzip, das Nutzer*innen wirklich unabhängig macht – denn sämtliche erstellten Karten bleiben vollständig exportierbar und weiterverwendbar, jenseits der Plattform und ohne Lock-in-Effekt.
Unser Datenprojekt zeigt: Wir können die Zivilgesellschaft unterstützen, digitale Lösungen zu bauen, die Empowerment fördern, queere Geschichten sichtbar machen und zugleich einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Daten sicherstellen. Für uns ist das ein wichtiger Beitrag, um queere Sichtbarkeit – auch über den CSD hinaus – dauerhaft und selbstbestimmt zu gestalten.
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NEU: Vier praxisnahe Anwendungsszenarien für Datennutzung
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Wie kannst Du Technologie und Datenanalyse effektiv für Deine tägliche Arbeit in der Zivilgesellschaft nutzen? Das Civic Data Lab zeigt Dir vier konkrete Anwendungsszenarien – von der Messung der Wirkung Deiner Projekte bis hin zum Einsatz von KI zur Arbeitserleichterung. Schritt für Schritt, praxisnah und mit realen Daten lernst Du, wie Du KI-Assistenten entwickelst, Projektwirkungen überzeugend kommunizierst, offene Daten bereitstellst und technische Infrastrukturen für Echtzeit-Dashboards baust. Alle Szenarien sind praxisorientiert und führen Dich Schritt für Schritt durch den Entwicklungsprozess. Du arbeitest mit realen Daten und erlernst direkt anwendbare Methoden. Erkunde jetzt unsere Anwendungsszenarien und nutze Daten strategisch, um Deine Ziele wirkungsvoll zu verfolgen!
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Fundraising@CiviCRM - Einführung in die neue Fundraising Extension
Daten und Fundraising – ein echtes Dreamteam! Vor knapp eineinhalb Jahren begannen wir unsere Reise, um mithilfe von CiviCRM mehr Klarheit über das Verhalten von Spender*innen zu gewinnen. Dass es an dieser Stelle einen Bedarf gibt, haben wir im Rahmen unseres ersten “Gemeinsam Machen”-Events ergründet. Im Anschluss veranstalteten wir gemeinsam mit interessierten Organisationen einen vertiefenden Workshop mit Fundraising-Experte Thomas Jahnke, um die genauen Bedarfe präziser auszuformulieren. Seitdem entwickelt ProPeace e.V. gemeinsam mit Rich Lott (artfulrobot) eine entsprechende Erweiterung für die Open Source Software CiviCRM. Die Erweiterung ist nun so weit fertiggestellt, dass wir sie mit Euch teilen möchten.
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Im Rahmen eines englischsprachigen Workshops wird Rich Lott die neue “Contact Categories”-Extension vorstellen. Perfekt für: CiviCRM-Nutzer*innen und alle, die endlich den Überblick über ihre Spender*innen-Datenbank gewinnen möchten.
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Espresso Talk: Quereinstieg in Data Science: Von der Soziologie zu Daten für die Zivilgesellschaft
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In diesem Espresso-Talk am 21. August von 12 bis 12.30 Uhr Uhr dürfen wir Mpho Mathelemuse aus dem CDL-Team als Sprecher*in begrüßen. Mpho wird uns von den Erfahrungen beim Einstieg in Data Science berichten und dabei den Wechsel von Psychologie und Soziologie zur Data Science beleuchten. Es geht um die Motivation hinter diesem Schritt, die Herausforderungen auf dem Weg sowie die gewonnenen Erkenntnisse und Perspektiven.
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CDL-EVENTS
Zwar nicht so viel los, aber dafür Deluxe, nur für Dich:
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Das Civic Data Lab Datenfestival findet am Freitag, 14. November 2025 von 9:30 bis 16:30 Uhr im silent green Kulturquartier Berlin statt. Nach zweieinhalb Jahren blickt das Lab auf erreichte Erfolge zurück und reflektiert, was die Zivilgesellschaft für nachhaltigen Dateneinsatz braucht. Das Festival bietet praxisnahe Erfolgsgeschichten, neue Tools und Methoden sowie Austausch mit Expert*innen für alle Interessierten der zivilgesellschaftlichen Datenarbeit. Eine detaillierte Einladung mit Programm folgt Anfang September. Ihr könnt Euch aber schon anmelden. Wir freuen uns auf Euch!
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DATEN-Lifehack
Unsere besondere Empfehlung: Daten verstehen und nutzen im CorrelLab. Ob Wirkungsmessung, Förderanträge oder Öffentlichkeitsarbeit. Das CorrelLAB unterstützt Euch dabei, die Daten in Eurer Organisation besser einzuordnen und sie im Arbeitsalltag gezielt zu nutzen – verständlich, praxisnah und ohne Vorwissen. Der Fokus liegt darauf, Datenarbeit auch ohne Technik- oder Statistikkenntnisse möglich zu machen. In zwei aufeinander aufbauenden Kursen vom 12.9. bis 12.12. geht es darum, ein Grundverständnis für Daten zu entwickeln („Daten verstehen”) und einfache Tools wie Excel gezielt einzusetzen („Daten nutzen”).
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eine interaktive Lernplattform mit begleitenden Materialien
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Austausch mit anderen Organisationen aus der Zivilgesellschaft
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kurze Erklärvideos zu konkreten Anwendungsbeispielen
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wöchentliche Live-Sessions sowie 1:1-Sprechstunden zur Vertiefung
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Das CorrelLAB richtet sich an Mitarbeitende und Engagierte in zivilgesellschaftlichen Organisationen, die ihre Datenkompetenz stärken und das Potenzial von Daten besser nutzen möchten.
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Stell dir vor: Du entspannst im Urlaub und erhältst die besten Datentrends der Zivilgesellschaft direkt ins Postfach – präzise aufbereitet, überraschend und mit dem gewissen Etwas! Unser monatlicher Newsletter bringt dir die wertvollsten Insights auf den Punkt: klar verständlich, sofort umsetzbar, politisch relevant und immer einen Schritt voraus. Versprochen: Null Spam, null Fülltext – nur handverlesene Perlen, die Deinen Kopf bereichern. Zur Anmeldung!
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Wir freuen uns über Euer Feedback, Eure Fragen,
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Eure Anmerkungen und alles, was Ihr uns sagen möchtet.
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Kontakt zum CDL Team
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