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Hallo explorer,

während im Südosten schon die ersten Krokusse das Frühjahr begrüßen und der Nordosten noch friert, haben auch wir alles auf Veränderung eingestellt. Wir nutzen unsere Projektverlängerung durch das BMBFSFJ nicht einfach nur zum Weitermachen, sondern zum Skalieren, Neu-Denken und Noch-Besser-Werden. Nach über zwei Jahren mit Euch wissen wir, was funktioniert – und was wir jetzt ändern wollen.

Was neu wird: Das MACHEN-Team entwickelt für und mit Euch Open-Source-Toolboxen in Daten-Werkstätten: zu Umfrageauswertungen, Datenbereitstellung, KI-Automatisierungen... immer dort, wo Organisationen immer an die selben Herausforderungen stoßen und unsere Materialien die Lösung erleichtern können. Denn: Was wir zusammen bauen, kann jede*r nutzen. Um Erkenntnisse geht's auch bei unserer zweiten Neuerung: Ein Transfer-Arbeitspaket sorgt dafür, dass Erkenntnisse über nötige Rahmenbedingungen für gemeinwohlorientierte Datennutzung auch bei Entscheidungsträger*innen in Verbänden und Politik ankommen.

Was (noch) besser wird: Die Espresso Talks gibt's 2026 weiter - nur öfter. Ihr könnt Themen mitbestimmen, vorschlagen oder selbst einen Talk halten. Unsere Civic Data Academy wird modular – fünf kompakte Lernmodule bündeln unsere vielen Einzelworkshops. Und für komplexere Vorhaben gibt's jetzt vertiefte Beratung, mit der wir über die 45-Minuten-Sprechstunde hinaus, bei der Umsetzung unterstützen können. Und unsere Website bekommt bis zum Sommer eine bessere Navigation und klarere Struktur.

Wann Ihr dabei sein könnt: Am 11. Juni steigt unser Präsenz-BarCamp, im November gibt es noch ein zweites Online-BarCamp zu KI-Nutzung. Dazwischen: regelmäßige Espresso Talks, Workshops, CoLabs und Werkstätten.

Wo Ihr mitentscheidet: An welchen Themen wir in den Daten-Werkstätten und CoLabs tüfteln, bestimmt Ihr mit. Bringt Eure Herausforderungen ein, stimmt über Schwerpunkte ab oder schlagt ganz neue Themen vor – wir entwickeln die Lösungen gemeinsam!

Auf ein gemeinsames Mach-Jahr 2026!
Euer CDL-Team im Umbau-Modus

DATEN-Highlight

Das MACHEN-Team ist in die neue Werkstattphase gestartet und zeigt Euch im neuen Blogartikel, was Euch erwartet. Zur Erinnerung: In Werkstattboxen entwickeln wir Lösungen für Herausforderungen bei der gemeinwohlorientierten Datennutzung, die immer wieder auftreten. Von Anleitungen über Bewertungsmatrixen bis Code richten sich die angebotenen Lösungen an Nutzer*innen unterschiedlicher Datenreifegrade und beschäftigen sich mit Themenclustern aus unseren Datensprechstunden.

In der ersten Werkstattphase ist das Konzeption, Durchführung, Auswertung und Interpretation von Umfragen auf Basis des XLSForm Standard. Wir explorieren für Euch die Möglichkeiten zu Fragebogendesign und Auswertungs-möglichkeiten in LimeSurvey und KoboToolbox und stellen darüber hinaus Bausteine für den Umgang mit XLSForm bereit.

In Eurer Organisation steht Ihr vor der Herausforderung, eine Umfrage zu entwickeln und durchzuführen oder Ihr steckt aktuell mittendrin? Dann meldet Euch bei uns - wir unterstützen Euch bei Eurem Vorhaben im Rahmen unserer Werkstattbox!

DATEN-Spotlight

Wer hat die KI erfunden? Immer wieder googeln Menschen diese Frage und gelangen so auf unsere Seite. Doch: KI ist keine Erfindung einzelner Genies, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger kollektiver Arbeit. Von Alan Turings theoretischen Grundlagen der Berechenbarkeit in den 1930er Jahren über John McCarthys Prägung des Begriffs „Künstliche Intelligenz" 1956 bis zu Frank Rosenblatts frühen neuronalen Netzen – KI entstand durch das Zusammenspiel vieler Disziplinen und Köpfe.

Für die Zivilgesellschaft ist diese historische Perspektive mehr als interessant – sie ist entscheidend. Denn sie zeigt: Die relevante Frage heute ist nicht, wer KI erfunden hat, sondern wer künftig mitbestimmt, wie sie weiterentwickelt wird. Steht dabei Gemeinwohl oder Gewinnmaximierung im Vordergrund? In unserem neuen Blogartikel beleuchten wir nicht nur die Geschichte von KI als gemeinschaftliches Projekt, sondern fragen auch: Wie können zivilgesellschaftliche Organisationen diese Technologie verantwortungsvoll mitgestalten – mit Transparenz, Teilhabe und ethischen Standards? Von historischen Meilensteinen über aktuelle EU-Regulierung bis zu konkreten Praxistipps für gemeinwohlorientierte KI-Nutzung.

    Noch ein Espresso-Talk über RAGs?

    Ja, und zwar ein ganz Besonderer: LEAN2RAG - wie kann ich RAG-Systeme einfach umsetzen? RAG (Retrieval-Augmented Generation) kennen viele – aber die spannendere Frage ist: Wie setzt man so ein System konkret um, ohne großes IT-Team und ohne hohe technische Einstiegshürden? Genau darum geht es im nächsten Espresso-Talk am Donnerstag, 19. Februar von 12 bis 12:30 Uhr.

    Alex Rudolph vom DRK Rheinland-Pfalz gibt einen praxisnahen Einblick ins Projekt Learn2RAG: Wie arbeitet das Team daran, RAG-Systeme so einfach wie möglich aufzusetzen – damit Organisationen sie selbst nutzen, betreiben und weiterentwickeln können? Der Talk richtet sich an alle, von Einsteiger*innen bis zu Menschen, die bereits Erfahrung mit dem Aufsetzen und Nutzen von RAGs haben.

    Wie wird aus dem Code of Conduct konkrete Praxis?

    KI kann Texte schreiben, Dokumente durchsuchbar machen, Übersetzungen liefern – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Doch oft bleibt ein ungutes Gefühl: Was passiert mit den Daten? Wie steht es um Bias und Energiebedarf? Gerade für gemeinwohlorientierte Organisationen sind das zentrale Fragen. Deshalb haben über 50 Organisationen im Projekt von D64 den „Code of Conduct Demokratische KI" entwickelt – eine Orientierung für verantwortungsvollen KI-Einsatz. Aber wie überträgt man diese Leitlinien in den eigenen Organisationsalltag? Genau darum geht's im Community Collab am Mittwoch, 4. März von 15 bis 16 Uhr.

    Ob ihr schon konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet habt oder noch am Anfang steht – wir tauschen Erfahrungen aus und bringen den CoC gemeinsam in die Praxis.

    Ihr kennt Euch aus mit RAG, Agentic AI oder Datenschutz?

    Für unser Workshop-Programm suchen wir Expert*innen aus der CDL-Community, die Lust haben, ihr Wissen in Online-Workshops zu teilen.
    Was wir suchen: Menschen, die komplexe Themen verständlich vermitteln können und Lust auf interaktiven Austausch haben. Die Workshops richten sich an zivilgesellschaftliche Organisationen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen – von Einsteiger*innen bis Fortgeschrittene.
    Was ihr bekommt: Eine angemessene Vergütung (Honorar) für Eure Arbeit, Sichtbarkeit in der Community, Austausch auf Augenhöhe und die Möglichkeit, Eure Expertise dort einzubringen, wo sie wirklich gebraucht wird. Natürlich unterstützen wir euch bei der Workshop-Vorbereitung und kümmern uns um die Organisation.
    Interesse oder Fragen? Meldet Euch einfach im Academy-Team bei nicolas.dankel@gi.de.

    Wir freuen uns auf Eure Themenvorschläge – auch über die genannten Bereiche hinaus!

    CDL-EVENTS

    5. Februar (9.30-12.30 Uhr) CorrelAid: Open Data Einführungsworkshop

    19. Februar (12-12:30 Uhr): Espresso Talk Learn2RAG: RAG-Systeme einfach umsetzen – mit Alex Rudolph (DRK Rheinland-Pfalz)

    19. Februar 2026 (18:30 - 20:00 Uhr) Queers Raus aus BigTech #2

    24. Februar (9:30-15:30 Uhr) in Köln (live und online): Online Fundraising Forum 2026

    4. März 2026 (15:00 - 16:00): Community Collab | Code of Conduct: Demokratische KI – Transfer in die Praxis

    Vorabankündigungen, die spannend für Euch sein könnten:

    9.-12. März 2026: CorrelAid: Daten kommunizieren – Storytelling und Visualisierung entdecken

    20.-21. März 2026: Deutsche Bahn "Anschluss erreichen"-Hackathon in Berlin

    20.-21. März 2026: DatenDialog von CorrelAid und der Bertelsmann Stiftung in Frankfurt am Main

    CorrelLAB: Letzte Stipendienplätze für „Daten nutzen"!

    Kurzentschlossene aufgepasst! Ihr wollt Daten in Eurer Organisation wirklich nutzen, statt sie nur zu sammeln? CorrelAid hat noch einige Stipendienplätze für den 12-wöchigen Kurs „Daten nutzen" frei – ideal für gemeinnützige Organisationen mit kleinem Budget.

    Was Ihr lernt: Datenorganisation, -analyse und -visualisierung – direkt anwendbar für Wirkungsmessung, Förderanträge oder Öffentlichkeitsarbeit. Mit interaktiver Lernplattform, wöchentlichen Live-Sessions, 1:1-Sprechstunden und Austausch mit anderen Organisationen.

    Jetzt bewerben: Schreibt an lab@correlaid.org und beantwortet kurz vier Fragen:
    1. In welchem Themenbereich ist Eure Organisation tätig?
    2. Was ist Eure Rechtsform?
    3. Wer soll teilnehmen? (Name und Rolle)
    4. Benötigt Ihr ein volles Stipendium (Eigenanteil 145 €) oder ein Teilstipendium?
    Für alle Mitarbeitenden und Engagierten, die ihre Datenarbeit auf ein neues Level heben wollen!

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