Föderierter Datenpool
für soziale Unterstützungsangebote

Wie finden Ratsuchende das Angebot, das zu ihnen passt? Der aktuell im Civic Data Lab entstehende Prototyp für eine Zusammenführung von unterschiedlichen Datenquellen zu einer bundesweiten Sammlung von Beratungsstellen, sozialen Angeboten und Einrichtungen, kann einen Lösungsweg zur Datengrundlage für Anwendungen aufzeigen.


  • Werkstattbox 2
  • Linked Open Data
  • Prototyp

Welches Problem wird gelöst?

Es gibt viele Angebote zur Beratung und Begleitung in schwierigen Lebenslagen in Deutschland – doch wie finden Ratsuchende dazu vertrauenswürdige und aktuelle Informationen? Zahlreiche Karten, Portale und Chatbots stehen bereit, kämpfen jedoch mit fehlenden trägerübergreifenden, bundesweit anschlussfähigen Daten und scheitern allzu oft am Aufwand, sie dauerhaft zu pflegen.

Unsere Lösung setzt davor an: Die Bereitstellung von Informationen über Angebote mit Adressen und Kontaktdaten kann gemeinsam erfolgen, indem die verschiedenen Sammlungen miteinander abgeglichen und angereichert werden.

Wie funktioniert das?

Für den föderierten Datenpool verbleiben Daten bei den dezentralen Quellen, werden aber zentral zusammengeführt, abgeglichen und für Anwendungen nutzbar gemacht. Bei Konflikten in der Zusammenführung heterogener Datenquellen greift ein pragmatisches Konzept der dynamischen Schema-Entwicklung: Unstimmigkeiten werden explizit gemacht und können mit messbarem Fortschritt abgearbeitet werden.

Informationen können sofort ohne Normierung ausgespielt werden – die Mehrwerte des entstehenden gemeinsamen, europäisch orientierten Datenschemas sollen allerdings mittelfristig normative Kraft entfalten.

Über den aktuellen Umsetzungsstand informiert unsere Videoführung von Anfang Mai 2026:

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Wer macht mit?

Als Partner für die Testphase ist als Datengeber und -nehmer bereits der ländergemeinsame Online-Dienst Sozialplattform, federführend beim MAGS NRW, beteiligt. Aktuell prüfen die Bundesverbände der Wohlfahrt sowie einige Bundesfachverbände die Bereitstellung ihrer Daten, um eine möglichst breite Testsituation zu schaffen.

Übergangswelle

Wie können wir mitmachen?

Aktuell entsteht ein Prototyp, der die Güte der Ergebnisse testbar macht. Gesucht werden dafür sowohl Datengebende (z.B. mit Adresssammlungen oder Einrichtungsdatenbanken) als auch Datennutzende (Betreibende von Übersichten).

Für eine langfristige Verankerung sucht das Civic Data Lab auch institutionelle Partnerschaften, die den geringen Aufwand der Verantwortung über Projektförderungen hinaus tragbar machen.

Bei Interesse meldet Euch unter mail@civic-data.de – wir kommen so schnell wie möglich auf Euch zu!

Übergangswelle

Wichtige Links zum Projekt

Hier stehen (Zwischen-)ergebnisse aus dem Projekt bereit, die Ihr im Sinne der gemeinwohlorientierten Datennutzung weiterverwenden könnt. Angaben zu den Lizenzangaben finden sich in den Materialien.

Geplanter Projektverlauf:

  • Ende 2025: Ideenfindung beim Workshop Gemeinsam Machen V – hier die Doku im Blogartikel
  • April 2026: Explorationsphase mit Datengebenden für den Protoypen
  • Mai – Juni 2026: Entwicklung und Testphase
  • 11. Juni 2026: Präsentation des Prototypen auf dem CDL BarCamp in Erfurt mit Einsammeln von Feedback
  • 18. Juni 2026: Präsentation des Prototypen auf dem transform-d summit der DSEE in Berlin mit Einsammeln von Feedback
  • Ende Juni 2026: Veröffentlichung des Prototypen und Übergabe an spätere Infrastrukturbetreibende
Übergangswelle

Kontakt zum Umsetzungs-Team

Angela Berger (sie/ihr)

CDL Projektverantwortliche 01713356667 Kontakt in HumHub

Nevena Nikolajević (sie/ihr)

CDL Team Kontakt in HumHub

Benjamin Degenhart (er|ihn)

Ideengeber und Entwickler Kontakt in HumHub