Welches Problem wird gelöst?
Es gibt viele Angebote zur Beratung und Begleitung in schwierigen Lebenslagen in Deutschland – doch wie finden Ratsuchende dazu vertrauenswürdige und aktuelle Informationen? Zahlreiche Karten, Portale und Chatbots stehen bereit, kämpfen jedoch mit fehlenden trägerübergreifenden, bundesweit anschlussfähigen Daten und scheitern allzu oft am Aufwand, sie dauerhaft zu pflegen.
Unsere Lösung setzt davor an: Die Bereitstellung von Informationen über Angebote mit Adressen und Kontaktdaten kann gemeinsam erfolgen, indem die verschiedenen Sammlungen miteinander abgeglichen und angereichert werden.
Wie funktioniert das?
Für den föderierten Datenpool verbleiben Daten bei den dezentralen Quellen, werden aber zentral zusammengeführt, abgeglichen und für Anwendungen nutzbar gemacht. Bei Konflikten in der Zusammenführung heterogener Datenquellen greift ein pragmatisches Konzept der dynamischen Schema-Entwicklung: Unstimmigkeiten werden explizit gemacht und können mit messbarem Fortschritt abgearbeitet werden.
Informationen können sofort ohne Normierung ausgespielt werden – die Mehrwerte des entstehenden gemeinsamen, europäisch orientierten Datenschemas sollen allerdings mittelfristig normative Kraft entfalten.
Über den aktuellen Umsetzungsstand informiert unsere Videoführung von Anfang Mai 2026:
Wer macht mit?
Als Partner für die Testphase ist als Datengeber und -nehmer bereits der ländergemeinsame Online-Dienst Sozialplattform, federführend beim MAGS NRW, beteiligt. Aktuell prüfen die Bundesverbände der Wohlfahrt sowie einige Bundesfachverbände die Bereitstellung ihrer Daten, um eine möglichst breite Testsituation zu schaffen.