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Online-Hass bekämpfen: Erkenntnisse aus dem Trendbericht “Machine Against the Rage”

Kann man mit Daten komplexe gesellschaftliche Phänomene wie Hass und Propaganda wirklich effektiv bekämpfen? Wie weit ist die Forschung überhaupt? Und wie funktioniert die Technik?

“Wut gegen die Maschine” (Rage against the machine) – dieser Satz galt vor 30 Jahren, als sich eine Rockband mit diesem Namen in Los Angeles gründete. Heute muss es eher heißen ´Maschine gegen die Wut´. Machine against the rage ist aber keine Rockband, sondern ein wichtiger Trendreport der Forschungsstelle der BAG „Gegen Hass im Netz“ – und er ist bitter nötig. Denn seit es über 30 Jahren in Deutschland das Internet gibt, fluten zunehmend Hasstiraden, extremistische Propaganda und Halbwahrheiten das Netz. Viele sehen die Demokratie und den öffentlichen Diskurs bedroht.

Es gibt Muster digitalen Hasses. Es gibt Trends in den Beziehungen demokratiefeindlicher Akteure. Und es gibt Dynamiken, wie sich Konstellationen von Netzwerken des Hasses entwickeln. Diese Entwicklungen verfolgt die BAG „Gegen Hass im Netz“ mit einer Kombination aus wissenschaftlicher DatenanalyseDatenanalyseDatenanalyse ist der Prozess der (systematischen) Untersuchung von Daten, um Erkenntnisse zu gewinnen. Sie umfasst Techniken wie deskriptive, explorative und inferentielle Analysen und unterstützt datenbasierte Entscheidungen. Datenanalyse findet Anwendung in Bereichen wie Wirtschaft, Gesundheitswesen, Marketing und Wissenschaft. Deskriptiv: Die beschreibende Statistik hat zum Ziel einen Überblick über die Daten zu bekommen. Dabei wird vor allem mit (Häufigkeits-)Tabellen gearbeitet oder Kennwerten wie Mittelwert, Median, Standardabweichung und Varianz berechnet. Deskriptives Vorgehen: Die beschreibende Statistik hat zum Ziel einen Überblick über die Daten zu bekommen. Dabei wird vor allem mit (Häufigkeits-)Tabellen gearbeitet oder Kennwerten wie Mittelwert, Median, Standardabweichung und Varianz berechnet. Exploratives Vorgehen: Bei der als auch erforschenden Statistik bezeichneten Methode, steht die Sammlung von Information im Vordergrund zudem es bisher kein oder wenig Wissen gibt. Es werden zum Beispiel noch keine Hypothesen aufgestellt. Inferentielle Statistik: Auch als schließende Statistik bezeichnet, beschreibt den statistischen Prozess, von den Ergebnissen einer Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen., Netzwerkanalyse und qualitativer Sozialforschung und bereitet sie für die Öffentlichkeit in ihrem Trendreport auf.

Unter der Rubrik „Radar“ stellt die BAG zudem diese Zusammenhänge und Dynamiken visuell in einem DashboardDashboardEin Dashboard dient dem Informationsmanagement und stellt Daten übersichtlich und grafisch auf einer Benutzeroberfläche dar. Es ähnelt den Steuerungselementen eines Flugzeug-Cockpits und verwendet verschiedenste Visualisierungsmöglichkeiten wie Tachometer, Balken- oder Säulendiagramme oder auch Karten um Daten auf einen Blick zugänglich zu machen und kritisch hervorzuheben (z.B. Tachometer, Balken-, Säulen- und Kuchendiagramme). dar. Aus den komplexen Informationen aus der Schwerpunktanalyse wird alle drei Monate übersichtlich und kurz zusammengefasst, was für die Politik wichtig ist und mit einem Policy Brief als Kurz-PDF und in einem Video ergänzt und auf der Internetseite veröffentlicht. So erhoffen sich die Macher*innen ein Trendbarometer zu produzieren, mit dem demokratiefeindliche und rechtsextreme Entwicklungen und gefährliche Meinungsveränderungen frühzeitig online erkannt und eingeordnet werden können.

Ein wissenschaftlicher Beirat und weitere Expert*innen stehen der Forschungsstelle BAG „Gegen Hass im Netz“ beim Trendreport ´Machine against the rage` zur Seite.

Mehr Informationen: machine-vs-rage.bag-gegen-hass.net

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