Workshop-Konzept: KI-Kompetenzen für das Gemeinwohl
- 2 Stunden
- Fortgeschrittene
- OER
- Workshop Konzept
Mit Künstlicher Intelligenz sind neue Möglichkeiten verfügbar, große Mengen von Daten auszuwerten, Prozesse zu automatisieren und das Gemeinwohl zu stärken. Wir haben mit mit Partnern untersucht, wie KI in der Vereinslandschaft tatsächlich genutzt wird, und gemeinsam praxisnahe Anwendungen entwickelt. Vor dem Hintergrund von Kosten und Gefahren muss gut abgewogen werden, für welche Aufgaben KI eingesetzt werden soll. Von der Nutzung generativer KI bis hin zu ethischen Fragen – aus dieser Praxis gehen wir im Fokusthema der Frage nach, wie Ihr KI sinnvoll und verantwortungsvoll einsetzen könnt.
Ihr möchtet schnell Wissen mitnehmen? Vielleicht ist das etwas für Euch:
Ihr möchtet einen KI-gesteuerten Assistenten entwickeln, der Euch beim Verfassen von Förderanträgen unterstützt und Arbeitszeit spart? In dieser Lernreise bereitet Ihr vorhandene Daten systematisch auf und trainiert ein Sprachmodell in Eurem Stil und Fachbereich. Am Ende verfügt Ihr über einen funktionsfähigen KI-Assistenten für die Antragsstellung – und eine bessere Erfolgsquote.
Förderanträge per Klick generieren – klingt verlockend, funktioniert selten. Fördermittelberaterin Mira Pape zeigt, warum KI ohne Kontext zu oberflächlichen, inkonsistenten oder falschen Anträgen führt, und wie Ihr KI stattdessen sinnvoll einsetzt: mit Vorbereitung, dem richtigen Workflow und einem Blick für die Grenzen der Technologie.
Ihr möchtet einschätzen können, wo KI-Technologien in Eurer Arbeit helfen – und wo nicht? Das Handout gibt einen Überblick über typische Einsatzformen von KI und führt Schritt für Schritt durch die Prüfung eines konkreten Anwendungsfalls: vom Bedarf über Daten und Risiken bis zur verantwortungsvollen Einschätzung. Inklusive Prüffragen und Mini-Glossar zu Bias, Fairness und Transparenz.
Ihr nutzt Generative KI, seid Euch aber unsicher über Risiken und verantwortungsvollen Einsatz? Dieser Leitfaden – entwickelt mit Clever Together Futureproof – zeigt konkrete Schritte für den sicheren GenKI-Einsatz, von Organisationswerten bis zur Prüfung auf Voreingenommenheit. Eine zweite Übersicht zeigt, was Ihr vermeiden solltet – inklusive der möglichen Alternativen.
Ihr möchtet Euch von zivilgesellschaftlichen Projekten inspirieren lassen? Schaut Euch unsere Beispiele an:
Über 6000 Ideen aus Jugendbeteiligungsprojekten werden über Kommuki für die Öffentlichkeit zugänglich - und der RAG-basierte ChatbotChatbotEin Chatbot ist eine Software, die textbasierte oder gesprochene Kommunikation über ein Eingabe- und Ausgabefeld ermöglicht.. Es handelt sich um ein Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz, in dem Methoden entwickelt werden, um automatisierte Dialogsysteme zu erstellen. Im öffentlichen Diskurs steht der Begriff meist für Anwendungen in Kommunikationskanälen wie Webseiten und sozialen Medien, um Kundensupport zu bieten und Anfragen zu beantworten. Ein Beispiel ist die Möglichkeit der Stornierung von Online-Bestellungen über einen Chatbot. gibt Antworten zu Fragen rund um Beteiligung. Ein gutes Beispiel für Mehrwerte, die mithilfe von KI aus vorhandenen Daten gezogen werden können.
Auch Schule ein Gesicht geben e.V. macht nach Begleitung durch das Civic Data Lab ihre umfangreichen Wissensressourcen auch über einen Chatbot verfügbar. Sie erleichtern Schülerinnen und Schülern damit die Recherchen und stärken so die schulische Mitgestaltung.
Webscraping und Textklassifizierung erlaubten es in unserem gemeinsamen Projekt mit der AWO zu ermitteln, wie viele Bundesförderprogramme welche Summen für die verschiedenen Aspekte der Demokratieförderung bereitstellen.
all.txt ist ein Online-Texteditor, der inklusives und genderneutrales Schreiben in deutscher Sprache ermöglichen soll – ein „Rechtschreibcheck“ für Inklusion in Bezug auf alle Gender. Diese klassische KI-Aufgabe wurde erst umsetzbar, nachdem das CDL gemeinsam mit dem Projekt-Team einen gelabelten Datensatz erstellte.
Ihr wollt andere aus der Organisation mitnehmen oder setzt Euch für mehr AI Literacy in der Zivilgesellschaft ein? Gern teilen wir unsere OERs für Multiplikator*innen mit Euch, inklusive Präsentationsfolien und Arbeitsmaterialien:
Alles über den Einstieg in die Arbeit mit Daten für das Gemeinwohl. Ideal für NGOs, Initiativen und alle, die Daten als Werkzeug für mehr Wirkung einsetzen möchten.
Wir haben mit Organisationen erprobt, wie Daten durch Schaubilder und Geschichten lebendig werden. Perfekt für alle, die mit Daten überzeugen wollen.
Dieses Fokusthema sammelt alles zu technischen und organisatorischen Grundlagen für ein effizientes DatenmanagementDatenmanagementDatenmanagement ist der systematische Prozess der Verwaltung, Organisation und Sicherung von Daten. Es umfasst die Planung und Implementierung von Strategien und Verfahren zur Verwaltung des gesamten Daten Lebenszyklus. Datenmanagement ist entscheidend für Effizienz, Sicherheit, Qualität und Transparenz der Datennutzung.. – für mehr Effizienz und weniger Chaos.
Wir haben mit Organisationen daran gearbeitet, Daten zum selbstverständlichen Teil ihres Arbeitsalltags zu machen. Daraus ist unser Methodenset zum Aufbau einer lebendigen DatenkulturDatenkulturEine Datenkultur beschreibt die Art und Weise, wie Daten innerhalb einer Organisation oder Gesellschaft wahrgenommen und genutzt werden. Sie fördert eine Umgebung, in der Daten als strategische Ressource betrachtet werden, um Innovationen zu fördern und Entscheidungsprozesse zu optimieren. Datenkultur beinhaltet die Förderung von Datenkompetenz und die Einhaltung ethischer Standards. entstanden.