Datenlebenszyklus

In wenigen Schritten mit Daten zu aussagekräftigen Ergebnissen? Der DatenlebenszyklusDatenlebenszyklusDer Datenlebenszyklus beschreibt den gesamten Lebensweg von Daten, von ihrer Erfassung bis zur Archivierung oder Löschung. Er umfasst Phasen wie Datenerfassung, -speicherung, -verarbeitung, -analyse und -archivierung. Ein gutes Management des Datenlebenszyklus hilft Organisationen, ihre Daten effizient zu nutzen und Datenschutzrichtlinien einzuhalten. Das Civic Data Lab hat ein angepasste Modell passend für zivilgesellschaftliche Projekte entwickelt. gibt Euch einen Überblick: von der Planung bis zur Umsetzung. Klickt Euch durch die interaktive Grafik und erfahrt, was bei der Verarbeitung von Daten wichtig ist.

Datenschutz und Datenethik

Für einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten sind organisationsweite Richtlinien und Schulungen zu DatenschutzDatenschutzDatenschutz beschreibt Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch, unbefugtem Zugriff und Verlust. Er umfasst Gesetze, Richtlinien und Techniken, die Organisationen verpflichten, personenbezogene Daten sicher zu verwalten. Datenschutz ist entscheidend, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu wahren und die Rechte Einzelner zu schützen. und DatenethikDatenethikDatenethik beschreibt das Studium und die Anwendung ethischer Prinzipien im Umgang mit Daten. Sie umfasst Themen wie Datenschutz, Datenhoheit, algorithmische Fairness und die Vermeidung von Diskriminierung. Datenethik ist entscheidend, um und eine sichere und gerechte Anwendung sicherzustellen. entscheidend. Aspekte zu Datenschutz und Datenethik sollten in allen Schritten des Datenlebenszyklus beachtet und reflektiert werden.

  • Gibt es organisationsweite Richtlinien, die die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten gewährleisten?
  • Sind die Mitarbeitende in datenschutzkonformer und datenethischer Nutzung von Daten geschult?
  • Sind Mitarbeitende auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und einen datenschutzkonformen Umgang mit Daten geschult?
  • Gibt es organisationsweite Richtlinien, die einen DSGVO-konformen Umgang mit Daten beschreiben?
  • Gibt es Ansprechpersonen in der Organisation zum Thema Datenschutz?
  • Werden DSGVO-konforme Tools und SoftwareSoftwareWährend Hardware die physischen Bestandteile eines Computers beschreibt, wie zum Beispiel eine Festplatte, wird der Begriff Software für die Programme eines Computers verwendet, die ihn funktionsfähig machen, wie zum Beispiel das Betriebssystem. zur Datenverarbeitung verwendet?
  • Gibt es ein Bewusstsein für das verantwortungsvolle Nutzen und Teilen von Daten?
  • Sind Mitarbeitende in datenethischen Aspekten geschult, z.B. Bias in Daten oder das Machtpotenzial von Daten (Data Feminism)?
  • Sind Mitarbeitende geschult darin Kontextualisierungen und Interpretationen von Daten kritisch zu hinterfragen?
  • Gibt es Organisationsweite Richtlinien für eine sichere und ethisch-fundierte Datennutzung?
Übergangswelle

Kompetenzlevel

Ihr möchtet wissen, wo Ihr steht und wie Ihr weiterlernen könnt? Schätzt Eure Vorerfahrung anhand der drei Level ein und erhaltet Lernempfehlungen, um ins nächste Level aufzusteigen.

  • Es sind noch keine Richtlinien definiert, die die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Daten gewährleisten
  • Über alltäglichen Datenschutz als Privatperson (zB. Cookies) haben Mitarbeitende ein rudimentäres Problembewusstsein für Datenschutz im beruflichen Kontext
  • Mitarbeitende sind hinsichtlich datenschutzkonformer und datenethischer Datennutzung noch wenig geschult und können entsprechende Anforderungen noch nicht auf ihren Kontext anwenden.
  • Nur wenige einzelne Mitarbeitende beziehen Aspekte von Sicherheit oder Ethik eigeninitiativ bei der Datennutzung mit ein.

Unsere Lernempfehlungen

  • Es gibt unkoordinierte Versuche, Daten sicher zu behandeln, allerdings noch wenige bis keine definierten internen Richtlinien im Umgang mit Daten.
  • Einige Mitarbeitende sind sich möglicher Datenschutzprobleme bewusst. Beispielsweise wissen sie, dass sie sensible Daten nicht uneingeschränkt erheben, speichern und nutzen können
  • Mitarbeitende verstehen in Ansätzen, dass ethische Richtlinien der analogen Welt eine digitale Übersetzung benötigen, um den digitalen Raum fair und potenzialorientiert zu nutzen
  • Das Bewusstsein für die Bedeutung der verantwortungsvollen Nutzung von Daten steigt. Einige Mitarbeitende haben beispielsweise ein Bewusstsein für Bias in Daten oder das Machpotenzial von Daten (Data Feminism)
  • Organisation und Mitarbeitende reflektieren, dass sie in ihren verschiedenen Rollen (Bürger*innen, Mitarbeitende, Institution etc.) variierende Verantwortungen tragen (Risiken der Datennutzung, -bereinigung, -verwertung)
  • Die konkrekte Anwendungen von rechtlichen und ethischen Aspekten auf die Arbeit mit Daten verursacht noch Unsicherheit

Unsere Lernempfehlungen

  • Datenschutzrichtlinien sind definiert und ein verantwortlicher Umgang mit Daten als Teil der Policy intern aufgearbeitet.
  • Organisationsweite Richtlinien für eine sichere und ethisch-fundierte Datenhandhabung existieren
  • Mitarbeitende werden geschult und ausgebildet und können relevante Aspekte des Datenschutzes und der Ethik auf Datenprojekte anwenden
  • Mitarbeitende reflektieren kritisch die Kontextualisierung und Interpretation der genutzten Daten und können diese sicher für die Entscheidungsfindung nutzen
  • Mitarbeitende verfolgen aktuelle gesellschaftspolitische Debatten um Datenschutz und Datenethik und bilden sich fortlaufend weiter, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben

Unsere Lernempfehlungen